Als Solawi am Donihof haben wir 2016 begonnen, einen kleinbäuerlichen Hof in Mammendorf (zwischen Augsburg und München) nach den Prinzipien der solidarischen Landwirtschaft wieder zu beleben. Nach den Anfängen des Anbaus im Garten des Hofs, bepflanzen wir mittlerweile eine gepachtete Ackerfläche von insgesamt 3,5 Hektar, was der Fläche von knapp fünf Fussballfeldern entspricht. Mit dem Erntejahr 2019 sind wir somit zu einer Gruppe aus rund 50 Ernteanteilen gewachsen, wobei ein Ernteanteil etwa ausreichend für zwei bis drei Personen ist.

Die Produktion von ökologischem Gemüse, Obst und Kräutern wird gemeinschaftlich organisiert und finanziert – auch Risiken werden zusammen getragen. Grundsätzliche Entscheidungen treffen wir gemeinsam auf regelmässigen Mitgliederversammlungen. Wöchentlich versorgt uns das Hof-Team mit der Ernte, die bedarfsgerecht und solidarisch aufgeteilt wird.

Wir sind mit unserem Projekt auf einem guten Weg, aus unserem Acker ein landwirtschaftlich genutztes und trotzdem ökologisch wertvolles und lebendiges Biotop mit Obstbäumen, Wildhecken und Blühflächen zu formen. Als nachhaltige und sinnvolle Unterstützung der Handarbeit und Alternative zum Traktor werden auf dem Acker auch unsere Großesel mitarbeiten.

Aktuell:

Donnerstag = Erntetag

Jeden Donnerstag ist Erntetag am Doni-Acker. Gerade in der gemüsereichen Sommersaison sind neben dem Hofteam auch fast immer Solawi-Mitglieder beim Ernten dabei:  

Es summt und brummt am Acker

Rund um den Acker sind ja viele Blühflächen angelegt, die Bienen und anderen Insekten Nahrung und Schutz bieten. Dort geht es grad ganz schön ab – die viele Sonne lockt nicht nur Mangold und Zucchini (leider auch Disteln und Löwenzahn) aus der Reserve, sondern auch die vielen Blumen auf den Blühwiesen.

Es gibt wieder einen neuen Solawi-Rundbrief

Vom  Netzwerk Solidarische Landwirtschaft ist ein neuer Monats-Newsletter erschienen, mit einem Überblick über neue Solawi-Höfe, einer Jobbörse sowie vielen News von Ackercrowd zu Solidarischer Imkerei: PDF-Download Solawi-Rundbrief_06_2020.pdf 269 KB