Es hummelt auf dem Acker
Im zweiten Jahr blüht es nun wieder in unseren Blühstreifen am Donihofacker und siehe da: Es scheint auch die Diversität an Insekten zaghaft zuzunehmen. Hier ein kleiner bunter Eindruck, der uns viel Freude bereitet hat.
Peter von der AG Bienenstich

Vermutlich eine Gartenhummel (Bombus hortorum), die hochmotiviert alle vier von sich streckt, den Kopf tief in den Blütenkelch der Lichtnelke reckt und den Rüssel in den Nektar steckt. Dann sind ihr auch die Milben im Genick und in der Achselhöhle sowas von egal. (Auch Wildbienen können sehr stark unter Milbenbefall leiden.)

Wir wissen nicht welcher Winzling sich hier am Pollen labt. Wildbienen bestimmen ist schwierig. Sebastians Einschätzung erklärt ganz gut warum: „Anhand des Bilds fast unmöglich zu bestimmen. Die Größe (sitzt da auf einer Schafgarbe, oder?) deutet eher auf eine kleine Wildbiene hin. Man bräuchte wohl eine Nahaufnahme des Gesichts ohne Pollenbepuderung (evtl. Einordnung Maskenbiene) und / oder vom Ende des Hinterleibs (evtl. Einordnung Furchenbiene). Das Bild der Hylaeus signatus hier scheint mir halbwegs in die Richtung zu gehen: https://www.insekten-sachsen.de/Pages/Identification.aspx?ID=2000479 Wobei mich der eher etwas länglich erscheinende Hinterleib eher an eine Furchenbiene bzw. sogar Schmalbiene erinnert. Wie gesagt, echt schwer mit diesem Bild.

Könnte eine Goldbraune Furchenbiene (Halictus subauratus) sein. Winziges, wunderschönes Tier pollenbepudert auf Schafgarbe sitzend.

Unmöglich auf diesem Foto zu identifizieren, aber dennoch fiel bei Sebastian und Peter der Tipp gleich aus: Auf den ersten Blick: Mauerbiene. Auf den zweiten Blick: Blattschneiderbiene wegen dem lustigen Hohlkreuzflug.

Ein Ast mit Augen? Nö. Eine Libelle. Diese haben ja neben den Nachtfaltern oftmals die schönsten Namen im ganzen Tierreich. Für mich aber bisher unmöglich zu bestimmen. Es handelt sich wohl um eine der vielen Schmallibellen. Fragend fotographieren wir voran!